Der dunkle Pfad

„Und hier wollen sie ganze Legionen über die Berge geschafft haben? Ich habe Händler gesehen, deren Esel zu fett für manchen Pass gewesen sind!“
– Kordon Tallwen, Schatzmeister von Balarem in „Die Reise ins verlorene Land“
Geschichte
Schon immer gab es Wege vom Hauptkontinent auf die anarkanische Halbinsel. Doch mit der Gründung von Ibundil zentrierten sich diese Wege auf nur wenige Ausläufer, die ausgebaut wurden, sodass man auch mit Handelskarren, Armeen oder zumindest sicher die Berge überqueren kann. Der einfachste dieser Wege etablierte sich nach und nach und wurde im Laufe der Zeit ausgebaut und durch Türme, Festungen und Herbergen gesichert, sodass andere Wege verfielen oder in Vergessenheit gerieten. Einige Wege wurden besonders in der anarkanischen Revolution oder im repantrischen Krieg aktiv zerstört.
Mit der Zeit blieb nur noch ein gangbarer Weg übrig. Dieser kristalisierte sich heraus, da ihn die Legion der Dunkelheit wählte, um die Legneeiden nach Elurba zurückzudrängen. Diese zerstörten oder verschlossen aktiv alle anderen Wege, die man noch kannte. Die Legion der Dunkelheit hingegen baute auf dem Pfad Festungen, die ihnen den Rücken stärken sollten. Von hier bekam der Weg seinen Namen als „der dunkle Pfad“. Seither bildet er den einzigen Weg in die anarkanischen Lande.
Erscheinungsbild und Atmosphäre
Der dunkle Pfad beginnt in den grünen Ausläufern der Hügellande am Fuß des Ibundiler Gebirges. Genauer gesagt in der Stadt Tranurt oder, wenn man die Definition des HDW nutzt, mit der tranurtianischen Torfestung. Er führt von hier tief in das Gebirge hinein, geht über Pässe und Hochebenen, durch Täler, über Brücken und sogar Tunnel. Schnell ändert sich die Umgebung von grünen Wiesen, Wäldern und Moosen in eine kalte, felsige Umgebung, die von Eis und Schnee bestimmt wird.
Der dunkle Pfad trifft dann auf Ibundil und führt von dort weiter wieder hinab auf die andere Seite des Gebirges, wo man sich dann auf der anarkanischen Halbinsel befindet. Auf seinem Weg liegen einige Bergdörfer, die Stadt Ibundil und insbesondere auch die Ibundiler Wachfestungen, die zum Schutz des dunklen Pfads und auch der anarkanischen Lande errichtet wurden.
Den Großteil des Weges ist der dunkle Pfad alt, steinig und an manchen Stellen sogar meterhoch mit Schnee bedeckt. Nur im Tal und rund um Ibundil ist er glatt gepflastert. Dennoch wird er penibel von den Wächterfamilien gepflegt und gangbar gehalten.
Wichtige Orte und Räumlichkeiten
Die wichtigsten Orte am dunklen Pfad sind neben Ibundil und Tranurt die Ibundiler Wachfestungen. Sie sind der Reihe nach:
- (tranurtianische Torfestung)
- Adlertor
- Peleniawacht
- Taunisschlund
- Trittfall
- Engelsstein
- Schimmertor
- Eulenwächter
- Passwacht
- Brückenwacht
- Greifenfestung
- Kronenfall
- Tirmistor
- (Ibundil)
- Rubinstor
Zudem liegt das Portal in die Totenwelt nahe Ibundil an einer verwitterten und den meisten unbekannten Abzweigung des dunklen Pfads.










